Distelfink

Gärten im Klimastress – welche Pflanzen halten stand

Hitze stresst den Garten

Einheimische Pflanzen kommen damit besser zurecht und bieten zugleich Lebensraum für Vögel und Insekten. Beobachte, welche Arten bei dir gut durch den Sommer kamen – sie zeigen, was dein Garten künftig braucht.

Den Garten fit machen für kommende Hitzeperioden

Der Sommer hat uns mit intensiver Hitze und langanhaltender Trockenheit begleitet. Viele Wiesen, Stauden, Hecken, Beerensträucher und sogar Bäume gerieten unter Stress. Mancherorts blieben Beeren und Gemüse ganz aus, Obstbäume warfen ihre Früchte klein und unreif ab. Selbst ausgiebiges Wässern half nicht immer – einige Pflanzen erholten sich, andere verdorrten trotz Pflege.

Warum einheimische Pflanzen jetzt wichtiger werden

Die Sommer werden heisser und trockener. Deshalb stellt sich die Frage, wie wir unsere Gärten so gestalten können, dass sie zukünftige Hitzeperioden besser überstehen. Eine wichtige Antwort liegt in der einheimischen Pflanzenwelt: Sie ist robust, vielfältig und an unsere Böden und Klimaschwankungen angepasst. Für jeden Standort – humos, mager, vollsonnig oder schattig – gibt es heimische Arten, die Hitze und Trockenheit gut vertragen und gleichzeitig wertvolle Lebensräume für Vögel, Insekten und andere Gartenbewohner schaffen.

Eigene Beobachtungen nutzen

Es lohnt sich, im eigenen Garten oder auf dem Balkon genau hinzuschauen: Welche Pflanzen haben die Hitze gut gemeistert? Welche sind trotz regelmässigem Wässern eingegangen? Diese Beobachtungen helfen, die zukünftige Pflanzenauswahl gezielt an die Bedingungen vor Ort anzupassen.

Wo du weiterführende Informationen findest

Wer sich vertieft mit einheimischen Wildstauden beschäftigen möchte, findet bei spezialisierten Schweizer Gärtnereien wertvolle Unterstützung. Sie bieten ein breites Sortiment an heimischen Arten und veröffentlichen online detaillierte Pflanzenporträts mit Angaben zu Standort, Pflege und ökologischer Bedeutung.

Ausgewählte Internetlinks mit Pflanzenporträts
Tipps und Merkblätter zur Gestaltung biodiverser Flächen

Text & Bild: Vreni Förtsch

zum nächsten Artikel -> Aus dem Vorstand

Garten